Modern Geigenbauer

Geigenbauer
Giuseppe Ferrari

Rom, Italien

Giuseppe Ferrari „Da Ferrara“ ist eine äußerst interessante Persönlichkeit des modernen Geigenbaus in Italien. Ferrari, der das Handwerk parallel zu seinem bisherigen Beruf erlernte, gelang es, Werke, die ihn zu... Mehr lesen

Über den Geigenbauer

Giuseppe Ferrari „Da Ferrara“ ist eine äußerst interessante Persönlichkeit des modernen Geigenbaus in Italien. Ferrari, der das Handwerk parallel zu seinem bisherigen Beruf erlernte, gelang es,

Werke, die ihn zu Recht in die Reihe seiner besten Kollegen unter den Geigenbauern einreihen. Sein Stil ist stark von der Schule von Ferrara geprägt, was ihm unter seinen Zeitgenossen aus Rom einen sehr bedeutenden und unverwechselbaren persönlichen Ansatz verlieh.

Giuseppe Ferrari wurde 1900 in Ferrara in der Emilia-Romagna geboren und verbrachte den größten Teil seiner Jugend in Rom, wo er auch als Bankdirektor tätig war. Nach 25 Jahren kehrte er in seine Heimatstadt zurück, wo er sich dem Geigenbau widmete, obwohl auf den meisten seiner Etiketten weiterhin vermerkt war, dass seine Instrumente in Rom gefertigt wurden. Während seiner Zeit in Rom hatte Ferrari am Konservatorium G. Frescobaldi Musik studiert. Während dieser Zeit begann er, die Werkstatt von Maestro Ettore Soffritti zu besuchen, wo er erste Kontakte zur Welt des Geigenbaus knüpfte und auch seinen ersten Unterricht erhielt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er seine vertiefte Ausbildung unter der Anleitung von Soffrittis ehemaligem Schüler, Maestro Anselmo Gotti, erhielt. Ferraris Stil ist stark von der Schule von Ferrara geprägt, was die F-Loch-Ausschnitte, die Gehrungsform der Einfassung, den Lack sowie einige weitere Konstruktionsverfahren betrifft. Sein Stil ähnelt erheblich dem der Instrumente von Soffritti, die zweifellos seinen größten Einfluss darstellten. Ferrari nahm an mehreren Ausstellungen und Wettbewerben zum Geigenbau teil, darunter die Ausstellung für modernen und antiken Geigenbau 1960 in Pegli sowie der Internationale H.-Wieniawski-Wettbewerb für Geigenbau in Polen im Jahr 1957, bei dem Ferrari seine Geige der polnischen Staatssammlung schenkte.

Interesse an Instrumenten dieses Geigenbauers?

Amorim Fine Violins berät Sie zu verfügbaren Stücken, exklusiven Gelegenheiten und Instrumenten aus dem Schaffen von Giuseppe Ferrari.

Kuratiert von Amorim

Mehr als ein Angebot — eine bewusste Wahl

Jeder Geigenbauer, den wir vertreten, wird nach technischen, historischen und kommerziellen Kriterien ausgewählt. Jedes Instrument wird mit derselben Sorgfalt geprüft, dokumentiert und präsentiert wie eine Stradivari aus unserer eigenen Sammlung. Unsere Rolle ist beratend: Wir helfen Ihnen, das richtige Instrument zu finden, nicht einfach das, was gerade zum Verkauf steht.

Kontakt Aufnehmen

Suchen Sie Instrumente dieses Geigenbauers?

Giuseppe Ferrari — Rom, Italien

Ob Sie einen Erwerb in Betracht ziehen, eine Anfertigung erwägen oder einfach neugierig auf die Arbeit von Giuseppe Ferrari sind — unser Team in Cremona begleitet das Gespräch gerne. Jede Anfrage ist persönlich — ohne Verpflichtungen, ohne Druck.