Über den Geigenbauer
Albert Nürnberger, eine herausragende Persönlichkeit in der Welt des Bogenbaus, führte das Erbe der renommierten Nürnberger Familienwerkstatt fort. Nach seiner Meisterprüfung in Markneukirchen wagte er den Schritt in
Als unabhängiger Handwerker kehrte er nach Markneukirchen zurück, um die Tradition der familieneigenen Werkstatt wiederzubeleben. Nürnbergers Bögen gelten nach wie vor als Inbegriff für Spitzenqualität auf diesem Gebiet.
Christian Albert Nürnberger, geboren 1947, begann seine Laufbahn als Bogenbauer von 1964 bis 1966 unter der Anleitung seines Großvaters, Carl Albert Nürnberger. Anschließend vertiefte er sich bis 1977 in das Handwerk bei der VEB Sinfonia, in die die Nürnberger-Werkstatt eingegliedert war. Nach seiner Meisterprüfung in Markneukirchen im Jahr 1972 wagte er den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete 1978 seine eigene Werkstatt in Berlin. Seine Zeit in Berlin, geprägt von enger Zusammenarbeit mit Musikern und kreativer Autonomie, war maßgeblich für die Entwicklung seines Handwerks. Eine bedeutende Anerkennung erhielt er 1989 mit einer Silbermedaille beim 1. internationalen Wettbewerb für Geigen- und Bogenbau in Mittenwald. Im Jahr 1994 kehrte Albert Nürnberger nach Markneukirchen zurück und belebte die angesehene Familienwerkstatt neu. Seine Bögen, die im traditionellen Familienstil gefertigt werden, zeichnen sich durch dunkel gebeizte, mit Leinöl behandelte Stangen aus, die an den Fröschen mit den charakteristischen „Nürnberger Augen“ verziert sind. Gezeichnet mit dem markanten Familienstempel „ALBERT NURNBERGER“, eingerahmt von zwei Sternen, führen seine Bögen das Erbe der renommierten Nürnberger Familienwerkstatt fort, die für ihre hochwertigen Bögen, insbesondere das Tourte-Modell, bekannt ist. Die traditionelle Familienmarke „Albert Nürnberger“ ist nach wie vor ein Synonym für außergewöhnliche Handwerkskunst, die über Generationen hinweg weitergegeben wurde – auch an Christian Albert, der das Erbe der Exzellenz fortführt.
